Eine ausgewogene BARF-Ernährung (Biologisch Artgerechtes Rohes Futter) ist entscheidend für die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihres Hundes. Neben Fleisch, Innereien und Knochen spielen auch Gemüse eine wichtige Rolle im BARF-Plan. Sie liefern essenzielle Vitamine, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die das Immunsystem Ihres Hundes stärken und die Verdauung fördern.
Warum ist Gemüse im BARF-Plan wichtig?
Gemüse ergänzt den BARF-Plan auf ideale Weise. Es liefert:
- Ballaststoffe zur Unterstützung der Darmgesundheit
- Vitamine und Mineralstoffe zur Stärkung des Immunsystems
- Natürliche Antioxidantien
- Geringe Kohlenhydrate für eine artgerechte Ernährung
Voraussetzung: Das Gemüse sollte gut verdaulich sein – entweder fein geraspelt, püriert oder leicht gedämpft.
Top 5 Gemüse für den BARF-Plan Ihres Hundes
1. Karotten – Der Vitamin-A-Kick
Karotten sind reich an Beta-Carotin (eine Vorstufe von Vitamin A), stärken die Sehkraft und haben eine wundheilende Wirkung. Roh geraspelt oder sanft gegart sind sie ein wahrer Klassiker im BARF-Gemüseanteil.
Vorteile:
- Haut- und Augen-Gesundheit
- Leicht verdaulich
- Gute Akzeptanz bei fast allen Hunden
2. Zucchini – Kalorienarm und sanft zur Verdauung
Zucchini bestehen zu einem Großteil aus Wasser und liefern zusätzlich Vitamin C und Kalium. Ideal für empfindliche Hunde mit Verdauungsproblemen.
Hinweis: Nur reife, geschälte Zucchini verwenden – niemals Bitterstoffe verfüttern!
3. Kürbis – Ballaststoffreich und sättigend
Kürbis (z. B. Hokkaido) zählt zu den besten Gemüsesorten bei Durchfall oder Verstopfung. Reich an Faserstoffen, Vitamin A und E sowie Eisen.
| Vorteile | Anwendung |
|---|---|
| Reguliert die Verdauung | Gekocht und püriert untermischen |
| Reich an Antioxidantien | In kleinen Mengen täglich als BARF-Ergänzung |
4. Brokkoli – Superfood in kleinen Mengen
Brokkoli ist ein echtes Nährstoffpaket: Vitamin C, K, Folsäure, Kalzium. Aufgrund seiner blähenden Wirkung nur sparsam einsetzen – am besten gedämpft.
Tipp: Kombination mit Karotte für bessere Akzeptanz und Nährstoffvielfalt.
5. Spinat – Eisen & Magnesium für aktive Hunde
Spinat ist ideal als gelegentliche Ergänzung. Er enthält Nitrat, daher nur in moderaten Mengen verfüttern und stets blanchieren.
Wichtige Nährstoffe:
- Magnesium – für Muskelfunktion
- Eisen – blutbildend
- Folsäure – Zellschutz
Praktische Tipps zur Fütterung von Gemüse beim BARFen
- Verwenden Sie möglichst Bio-Gemüse – ohne Pestizide und Schadstoffe
- Pürieren oder dünsten Sie das Gemüse zur besseren Verdaulichkeit
- Auf eine abwechslungsreiche Rotation achten
- Gemüseanteil im BARF-Plan: ca. 20–30 % des Tagesbedarfs, davon 70 % Gemüse, 30 % Obst
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